Alpen 2025 

 

 

Mountainbiken, Alpencross und etwas Spass

 

Es ging Ende Juli 25 mal wieder in die Alpen zum Mountain Biken. So machte ich einer Runde zum Göfflunder Marmorbruch und den dortigen Holly Hansen Trail im Vinschgau und anschließend den Goldsee Trail, wo mein Bike, nach dem ich gestürzt war, sich auf mich stürzte. Dieses flog schön hinter mir her, nichts passiert, weiter. Das Wetter verschlechterte sich gerade und am Madritsch Joch, wo ab 2800 Metern Schnee fiel und drunter Regnen hieß es, weiter gefahren, mit dem Auto. Dieses in der Hoffnung das es besser wird. Am Gardasee war es zwar auch noch recht feucht aber man konnte doch mal ein paar Touren machen, baden gehen zwischendurch nicht zu vergessen.

Langsam musste ich nach Innsbruck, wobei eine Runde über die Dolomiten musste noch sein. So ging es auf den Rosetta Trail, wirklich Klasse und Strada de la Vena.

In Innsbruck wollte ich mein Transporter stehen lassen und mit der Bahn, ab Jenbach mit dem Fahrrad zum Tegernsee fahren. Dort traf ich mich mit Bekannten, um einen Alpencross von dort zum Gardasee zu machen.

Angefangen hat es dann mit Problemen bei einem Mitfahrer an seiner Bremse, das aber schnell behoben werden konnten. So ging es über Pinegg ins Inntal und weiter ins Zillertal. Die Nacht wurde auf einem alten Bauernhof mit rustikalen Zimmern verbracht, leider waren für meinen Geschmack ein paar zu viele Mücken unterwegs. Der nächste Tag fing Trocken an, was sich später änderte, aber das Ziel für den Tag, mit der Dominikus Hütte stand fest, mit ca.50 km und rund 1500 Höhenmetern machbar. Bei der Auffahrt gab es dann einen Kettenriss, aber dank Michael, der Kettentrenner und sogar ein passendes Schloss mit sich führte ging es schnelle weiter. Der Aufenthalt war gut, doch hat einer bei Stockbetten immer einen kleinen Nachteil. Der nächste Tag brachte Sonnenschein und es ging, teilweise schiebend, da wir alle Biobikes hatten auf das Pfitscher Joch. Bei der dortigen Hütte, war ein kurzer Stop bei Sonnenschein mit Essen und Trinken angesagt. Heute war es nur eine kurze Etappe, so hatten wir dort auch schon das meiste geschafft. Weiter ging es nach Sterzing, unterdessen schon in Italien. Hier war in der Fußgängerzone ein sehr modernes Zimmer gebucht. Am Nachmittag wurde sich noch das schöne Städtchen zu Fuß angesehen.

 Der kommende Tag war die Königsetappe. Sie stieg zu Anfang von 950 Metern auf das Penserjoch mit 2211 Metern Höhe, da konnte man sich austoben und gucken was geht. Die anschließende Abfahrt, herrlich und lang, was bedeutete von Sarnhein, wo es noch Kaffee und Kuchen gab, musste noch eben mal ca. 600 Meter nach oben zur Sarner Skihütte getrampelt werden, wo wir übernachteten. Aber wie immer nach etwas ausruhen, vielleicht noch ein Bier dabei, ist die Anstrengung von Tag schnell vergessen. Mit Regenkleidung ging es am andern Tag zum Stoanerne Mandel 2003m hoch, wo wir den Pass querten und runter ins Etschtal bei Bozen radelten. Bei der Abfahrt rutschte dann mein Vorderrad auf einer nassen glitschigen Holzrinne weg und schon war man wieder auf der Erde. Nichts passiert, aber hätte nicht sein dürfen. Bei Eppan die nächste Übernachtung mit Pool, aber das Wetter war nicht danach. So wurde in den Ort gegangen wo ein Fest satt fand und sich dort umgesehen. Am anderen Tag ein Aufstieg ohne die übliche Kraftanstrengung, da dieses Mal die Mendelbahn genutzt wurde. Sie ist eine im Jahr 1903 errichtete Standseilbahn und hatte die größte Steigung mit max. 64% in Europa. So schafften wir die 854 Höhenmeter innerhalb weniger Minuten. Von dort ging es Ellen lang runter bis zum Lago di Santa Guistina unserem niedrigsten Punkt an diesem Tag. Die anschließende Steigung bis nach Dimaro war easy. Dieses änderte sich beim Anstieg nach Madonna Di Campiglio wo teilweise starke Steigungen vorhanden waren. Das Hotel wie alle andern Unterkünfte waren gebucht. Den Abend haben wir in einem Restaurant gemütlich ausklingen lassen. Die letzte Etappe zum Gardasee. Und wer denkt es geht nur noch von 1500 Metern üNN runter auf den 66 Meter hoch gelegenen Gardasee, der kann das vergessen. Denn es musste noch mal zwischen durch 1100 Meter hoch gekurbelt werden. Aber als wir am Nachmittag ankamen, der Gardasee war noch da und Mecki´s verkaufte uns auch noch ein Ankunfts-Bier.

Nach zwei Tagen Gardasee ging es mit der Bahn nach Norddeutschland bzw. für mich bis zum Brennerpass und von dort mit dem Fahrrad zum Auto in Innsbruck.

Für mich ging es noch schnell ans Mittelmeer wo ich mit ein Segelboot angesehen wollte, denn es soll wohl mal wieder etwas aufs Meer gehen. Aber das kaufen eines Bootes, ist nun ein anderes Thema und könnt ihr irgendwann auch mal hier lesen (wird sich aber vielleicht bis Ende 2026 hinziehen). Auf der Rücktour noch einen Abstecher in die d´Ardeche Schlucht zum Kajak fahren und mit dem Radeln auf den markanten Mt. Ventoux so ging der Trip zu Ende.